Pullach, 01. November 2006
Dr. Frank Schirrmacher, Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und Redaktionsleiter Feuilleton, ist von einer Mehrzahl der deutschsprachigen Medizinjournalisten per Briefwahl und nach notarieller Auszählung mit großem Vorsprung gegenüber den vier anderen Nominierten zum Preisträger "Medizin im Wort 2006" gewählt worden. Ausschlaggebend für das Votum der Medizinjournalisten war sein Engagement, die Feuilletonseiten der FAZ einer kritischen Auseinandersetzung mit medizinethischen Themen zu widmen. "Die Veröffentlichungen über die Entschlüsselung des menschlichen Erbguts wie auch der ethische Diskurs zur Stammzelltherapie haben zu einer breiten Kulturdebatte in Deutschland geführt", sagt Torsten Hoffmann, Vorstandsmitglied im Kollegium der Medizinjournalisten. "Wir haben mit Dr. Frank Schirrmacher einen würdigen Preisträger gefunden."
"Medizin im Wort" ist der älteste medizinjournalistische Preis in Deutschland, der vom Kollegium der Medizinjournalisten seit 1975 verliehen wird. In der Riege bisheriger Preisträger stehen neben anderen bekannten und verdienten Publizisten und Autoren u.a. Dr. Hans Mohl (1976), Prof. Dr. Hoimar von Ditfurth (1978) und die Medizinjournalistin, Internistin und Präsidentin der Deutschen Schmerzliga, Dr. med. Marianne Koch (1998).
Partner des Kollegiums der Medizinjournalisten ist in diesem Jahr erstmals die Bundesärztekammer (BÄK), die den Preis mit 2.500 Euro dotiert. Die Preisverleihung findet am 23. November 2006, 19.30 Uhr, in der Kaiserin-Friedrich-Stiftung, Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin, statt. Ärztekammerpräsident Prof. Dr. Jörg Dietrich Hoppe, Mitglieder aus dem Kollegium der Medizinjournalisten sowie geladene Gäste und Pressevertreter werden anwesend sein.
Kollegium der Medizinjournalisten
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